Handicapkurs

Platzreife und Handicapkurse Obing


Der Handicapkurs ist eine Möglichkeit, sein Handicap im Golfsport zu verbessern. Doch zunächst muss man sich die Frage stellen, was ist überhaupt genau ein Handicap, warum Handicap 1brauche ich das und warum muss ich es verbessern?

Das Handicap im Golfsport sagt aus, wie gut jemand Golf spielt und macht es zudem möglich, dass gute und schlechte Golfer im gleichen Turnier gegeneinander spielen können, ohne dass immer der bessere gewinnen muss.

Eingestiegen wird in den Golfsport mit einem Handicap von -54. Jeder Golfer, der die Platzreife ablegt, erhält dieses Handicap und Handicap 2muss es dann bei seinem Club eintragen lassen, damit dieser das Handicap weiter verwalten kann. Das deutsche Wort für Handicap ist Stammvorgabe.

Nun kann man sein Handicap auf verschiedene Arten herunter spielen. Singlehandicaper, also Spieler im Bereich ab -9, sind bereits sehr gute Golfer. Golfprofessionals wird kein Handicap mehr zugeteilt. Diese können dann an Amateurturnieren nur noch außer Konkurrenz mitspielen.

Mit dem individuellen Handicap eines jeden Spielers ist es durch Berechnungen möglich, dass gute und schlechte Spieler gegeneinander antreten können und nur der individuelle Erfolg eines jeden gewertet wird. Wenn der eigentlich schlechtere Spieler an diesem Tag für seine Verhältnisse besonders gut gespielt hat, so ist es für ihn ein leichtes, gegen den besseren zu Gewinnen, auch wenn dieser im direkten Vergleich natürlich die erfolgreichere Leistung gezeigt hat.

Das Handicap zu ermitteln wirkt oft recht kompliziert, ist jedoch eigentlich ganz einfach. Am aller leichtesten geht das natürlich im Internet, wo bereits diverse Online Rechner angeboten werden um das Handicap zu berechnen. Doch man kann das natürlich auch selbst tun. Im Handicap 3Allgemeinen wird die Stableford Variante angewandt. Wird das Handicap bei einem Turnier in die Ergebnisauswertung  mit einbezogen, so spricht man von Netto-Ergebnis, ist das nicht der Fall, so ist es ein Brutto-Ergebnis.

Doch wie kann man nun eigentlich sein Handicap verbessern? Dafür gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Die wohl verbreiteteste ist das Spielen von Turnieren. Allerdings müssen die Turniere vorgabewirksam sein. Das bei einem solchen Turnier erspielte Ergebnis sorgt dafür, dass das Handicap eines jeden Teilnehmers entsprechend der Leistung bei diesem Turnier entweder herunter oder hinauf gestuft wird.

Eine andere Möglichkeit ist es, einen EDS (extra day score) in seinem Club zu beantragen und zu spielen. Ein EDS muss vor Spielbeginn Handicap 4angemeldet werden. Dann erhält man eine persönliche Scorekarte und geht mit mindestens einer Person als Begleitung auf die Runde. Das hier erspielte Ergebnis ist ebenso vorgabewirksam wie ein Turnier.

Die dritte Möglichkeit um sein Handicap zu verbessern ist die Teilnahme an einem Handicapverbesserungskurs. Dieser wird inzwischen von eigentlich allen Golfschulen und Golfakademien angeboten. Bei einem solchen Handicapkurs hat man normalerweise vormittags Unterricht bei einem Golfpro und kann im Anschluss oder auch im laufe des Tages auf die Runde gehen. Jeden Tag kann man seine Scorekarte abgeben und das an diesem Tag erspielte Ergebnis wird als vorgabewirksam angerechnet und verbessert bei guter Leistung das Handicap.

Da man selten dazu kommt, einmal zum Beispiel eine ganze Woche auf dem Golfplatz zu stehen ist der Erfolg bei einem Handicapverbesserungskurs quasi garantiert. Denn wenn man jeden Tag ein paar Stunden auf dem Golfplatz verbringt und zudem jeden Tag Unterricht bei einem Profi erhält, so stellt sich eine Verbesserung fast von selbst ein, die dann natürlich auch zur Verbesserung des Handicaps führt.

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