Jim Furyk


Furyk 3Der Golfprofi Jim Furyk wurde am 12. Mai 1970 im amerikanischen West Chester in Pennsylvania geboren. Mit Geburtsnamen heißt er James Michael Furyk.

Jim Furyk ist in einem Außenbezirk von Pittsburgh aufgewachsen. Schon früh kam er zum Golfsport, denn sein Vater war ebenfalls begeisterter Golfer und spielte selbst im Uniontown Country Club. Hierhin nahm er seinen Sohn mit und brachte ihm höchst persönlich das Golfspiel bei. Lange Zeit hatte Jim Furyk keinen anderen Golflehrer als seinen Vater.

Nachdem Jim Furyk im Jahre 1988 seine High School beendet hatte, studierte er an der University of Arizona. Neben dem Golfen galt seine Leidenschaft auch dem Basketballspiel. Auch hier war Jim Furyk sehr erfolgreich, doch letzten Endes konnte sich die frühe FurykPrägung auf den Golfsport durchsetzen.

1992 entschied sich Jim Furyk für eine Laufbahn als Golfprofi und wechselte ins Profilager. Schon im kommenden Jahr gelang ihm ein Sieg bei der Nike Tour, als er die Nike Mississippi Gulf Coast Classic gewinnen konnte. Doch erst 1995 gelang ihm sein erster Sieg auf der PGA Tour. In diesem Jahr konnte Jim Furyk die Las Vegas Invitational gewinnen.

Doch seit diesem Zeitpunkt hatte er wohl gefallen an Siegen gefunden. Bereits ein Jahr später konnte er die United Airlines Hawaiian Open gewinnen. 1997 dann blieb er zwar auf der Tour ohne Sieg, konnte jedoch die Argentine Open gewinnen.

1998 folgte dann ein Sieg bei den Las Vegas Invitational auf der US Tour und 1999 konnte er sowohl die Frys.com Open gewinnen, als auch seinen Titel bei der Las Vegas Invitational verteidigen.

2000 folgte ein Sieg bei den Doral-Ryder Open, im Jahr 2001 konnte Jim Furyk die Mercedes Championship gewinnen und 2002 fügte er seinen Siegen noch einen beim Memorial Tournament hinzu.

Im Jahre 2003 gelang Jim Furyk dann ein ganz großer Erfolg, als er das Major Turnier U.S. Open gewinnen konnte und damit seinen ersten Major Titel erhielt. Im selben Jahr konnte er außerdem noch die Buick Open für sich entscheiden.

Furyk 2Im folgenden Jahr, also 2004. konnte Jim Furyk ausnahmsweise keinen Sieg verzeichnen. Doch schon 2005 änderte er das und siegte bei den Cialis Western Open. Auch im Jahr 2006 konnte er seinem Lebenslauf Siege hinzufügen, dieses Mal bei den Wachovia Championship und bei den Canadian Open. Die Canadian Open konnte Jim Furyk auch gleich im nächsten Jahr noch einmal für sich entscheiden.

Leider reißt seine Siegessträne dann etwas ein. Zwar zeigt Jim Furyk auch weiterhin tolle Leistungen, doch für einen Sieg auf der Tour hat es erst einmal nicht mehr gereicht.

Als ausgezeichneter Spieler erhielt natürlich auch Jim Furyk nicht nur einmal die Gelegenheit, seinen Kontinent bei dem Ryder Cup zu vertreten. Vielmehr war Jim Furyk 1997, 199, 2002, 2004, 2006 und auch 2008 ein Teil der Ryder Cup Mannschaft für Amerika.

Wenn man Jim Furyks Technik betrachtet, so gilt er unter den Golfern als Exot. Denn er spielt mit einer Schwungtechnik, welche mit Sicherheit in keinem Lehrbuch zu finden ist, und hat noch dazu einen sehr ungewöhnlichen Griff. Er hält es jedoch auch nicht für nötig, dies zu ändern. Er hatte noch nie Gefallen daran gefunden, sich stundenlang auf der Driving Range abzumühen und hinterher seine Schläge zu analysieren. Jim Furyk ist viel mehr der Meinung, dass sein Spiel lediglich durch eine Golfrunde nach der anderen besser wird. Daher ist er hauptsächlich auf dem Platz anzutreffen und nur selten auf der Driving Range. Und dass man auch mit einem nicht aus dem Lehrbuch stammenden Golfspiel Erfolg haben kann, dass hat er uns bereits mehr als deutlich bewiesen.

Heute ist Jim Furyk 1,88 Meter groß und wiegt dabei 84 Kilogramm. Er ist mit seiner Frau Tabitha verheiratet und die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Caleigh Lynn, geboren 2002 und Tanner James, geboren 2003. Die ganze Familie lebt heute im amerikanischen Ponte Vedra Beach in Florida.

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