Tiger Woods, USA


Tiger Woods wurde am 30.12.1975 in Cypress in Kalifornien geboren. Sein eigentlicher Name lautet Eldrick Woods, doch bereits bei seiner Geburt bekam er den Spitznamen Tiger von Tiger 1Vuong Dang Phong, einem guten Freund seines Vaters. Ob das bereits ein Vorzeichen war, denn im Golfsport werden außergewöhnlich gute Spieler stets mit der Bezeichnung Tiger betitelt?

Der Vater von Tiger Woods, Earl Woods, war ein Oberstleutnant in der United States Army. Er war halb Afrikaner, ein Viertel Indianer und ein Viertel Chinese. Er lernte Kultilda, Tiger Woods Mutter, in einem Hotel in Bangkok kennen, in welchem sie als Rezeptionistin arbeitete. Auch sie kann auf eine bunte Herkunft zurück blicken, denn sie ist zur Hälfte Thailänderin, zu einem Viertel ebenfalls Chinesin und zu einem Viertel Holländerin. Seine Mutter war bereits die Zweite Frau von Earl Woods. Tiger Woods Vater verstarb bereits im Jahr 2006 im Alter von 74 Jahren an einem Krebsleiden, worunter Tiger Woods sehr litt. Doch noch heute begleitet sein Vater ihn in Gedanken auf den Golfplatz und wenn es einmal nicht so läuft, wie sich Tiger Woods das vorgestellt hat, so denkt er daran, was sein Vater ihm geraten hätte.

Tiger Woods wuchs in der Gegend von Los Angeles auf und besuchte die Western High in Anaheim, bevor er zwei Jahre an der Stanford University Betriebswirtschaft studierte. Danach entschloss er sich zu einer Profikarriere im Golfsport.

Tiger Woods hat zwei Halbbrüder und eine Halbschwester. Alle drei Kinder entstammen der ersten Ehe von Tiger Woods Vater, welche dieser 18 Jahre mit Barbara Woods Gary führte. Seine drei Halbgeschwister sind alle um die 20 Jahre älter als er.

Heute ist Tiger Woods 1,85 Meter groß bei einem Gewicht von 84 Kilogramm. Er ist seit 2004 glücklich mit seiner Ehefrau, einem ehemaligen Topmodel, Elin Nordegren verheiratet. Sie haben zusammen zwei Kinder, Tochter Sam Alexis, welche am 18.06.2007 zur Welt kam, und Sohn Charlie Axel, der am 08.02.2009 das Licht der Welt erblickte.

Tiger Woods begann schon als ganz kleines Kind mit dem Golfspiel. Bereits mit 18 Monaten hielt er einen Golfschläger in der Hand und schon im Kindergarten erhielt er Golfunterricht. Tiger 3Nur drei Jahre später konnte er eine Runde über neun Löcher mit 48 Schlägen beenden und schon mit 11 Jahren spielte er mit nur 68 Schlägen seine erste Runde unter Par. Schon mit acht Jahren gewann er sein erstes Turnier, die Junior World Golf Championship. Dieses Turnier gewann er noch fünf Mal, bevor er dann als jüngster Spieler überhaupt den U.S. Junior Amateur Titel drei Mal in Folge in den Jahren zwischen 1991 und 1993 gewann. Bei diesem Turnier ist er zudem der Einzige, dem es jemals gelang, den Titel mehr als ein Mal zu erreichen. Zwischen 1994 und 1996 gewann er, ebenfalls als jüngster Spieler aller Zeiten, drei Mal den U.S. Amateurtitel der Männer. Außerdem spielte er ab 1994 für die Dauer seines Studiums für seine Universität, wo er den NCAA Titel gewann. Im August 1996 sagte er seiner Amateurlaufbahn Lebewohl und stieg in die Profiwelt ein.

Gleich noch in diesem Jahr konnte er zwei Turniere auf der PGA Tour für sich entscheiden und wurde sogar zum Sportler des Jahres gewählt. Bereits im darauf folgenden Jahr gewann er bei den US Masters seinen ersten Major Titel. Und das gleich mit einem Rekordvorsprung von 12 Schlägen vor dem zweiten. Bereits im Juni desselben Jahres stand er das erste Mal ganz oben auf der Weltrangliste. Doch so schnell auch sein Aufstieg von statten ging, in der zweiten Hälfte des Jahres 1997 ließ seine Form bedeutend nach und im Jahr 1998 konnte er sogar nur ein einziges Turnier gewinnen. Doch Tiger Woods gab nie auf oder suchte die Schuld an äußeren Umständen. Ganz im Gegenteil, er arbeitet hart und intensiv an seiner Form, was dann 1999 auch von Erfolg gekrönt wurde. In den nächsten fünf Jahren gewann er 32 Turniere auf der PGA Tour, er gewann von 11 Major Turnieren sieben und war über 264 Wochen ununterbrochen die Nummer Eins der Weltrangliste im Golfsport. Im Jahr 2001 gelang es ihm sogar durch den Sieg bei den Masters alle vier Major Titel gleichzeitig inne zu haben, was vorher noch keinem Spieler geglückt war.

Doch 2003 und 2004 bekam seine Leistungskurve erneut einen Knick. Zwar war er nach wie vor ein außergewöhnlich guter Golfspieler, doch er war nicht mehr der nicht zu schlagende Golfprofi der Jahre zuvor. Zeitweilig verlor er sogar seine Weltranglistenführung an Vijay Singh. Doch im Geheimen arbeitete er bereits wieder an einem neuen Schwung, der unter anderem auch sein linkes Knie, welches zu dieser Zeit bereits ein Mal operiert war, entlasten sollte. Und schon 2005 wurden seine Bemühungen mit Erfolg belohnt. Er konnte wieder zwei Major-Turniere für sich entscheiden und zudem die Führung sowohl in der Weltrangliste als auch in der Geldrangliste übernehmen.

Tiger 2Nachdem sein Vater 2006 verstorben war, widmete sich Tiger Woods einige Wochen seiner Trauer und setzte vom Turniergeschehen aus. Danach spielte er jedoch unverändert ausgezeichnetes Golf, bis er die Saison im Oktober frühzeitig beendete. Den Ausstieg erklärte er mit fehlender mentalen und Physischen Fitness. Doch er saß deswegen noch lange nicht untätig zuhause. Im November des gleichen Jahres gab er die Gründung seiner Firma Tiger Woods Design bekannt, welche neue Golfplätze entwirft.

2007 startete er wieder wie eh und je in die Saison und im Juni des gleichen Jahres trat er zum ersten Mal bei den At&T Nationals als Organisator auf. Er bricht in der nächsten Zeit einen Rekord nach dem anderen.

Erst 2008 wurde er gestoppt, jedoch von sich selbst. Nach dem sein Knie über Jahre hinweg immer wieder Probleme gemacht hatte und er es auch schon öfter operieren hat lassen, setzte er im Jahr 2008 gleich nach den US Open für den Rest der Saison aus, um sein Knie wirklich richten zu lassen und ihm dann auch die Zeit zu geben, völlig zu verheilen. Trotz seiner langen Pause blieb Tiger Woods jedoch immer die Nummer Eins auf der Weltrangliste, so groß war sein Vorsprung hier bereits.

2009 stieg er wieder in das Turniergeschehen ein und nach anfänglichen Schwierigkeiten scheint er inzwischen wieder zu seiner alten oder sogar zu einer noch besseren Form zurück gefunden zu haben. Den ersten Platz auf der Weltrangliste musste er bis heute nicht mehr abgeben.

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